Freimaurerei in Bremen

Freimaurerei

Freimaurerei ist die Idee eines Modells für das Zusammenleben von Menschen, geprägt durch Respekt, Achtung und Wertschätzung, mit Verständnis und Toleranz.

Werte wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit/Schwesterlichkeit und Humanität wollen wir durch unsere rituelle Arbeit in der Loge verinnerlichen und im Alltag leben. Wir arbeiten an uns selbst, nicht an anderen.

Freiheit bedeutet frei zu sein, im Denken und im Handeln. Gleichheit bedeutet, Bildung und sozialer Status machen keinen Unterschied. Wir begegnen uns als Schwestern auf Augenhöhe.

Das Ritual vermittelt eine Struktur, die Außenstehenden verborgen bleibt. Das Geheimnis der Freimaurerei liegt  in der Verschwiegenheit und  im Erleben der Rituale. Wir sehen es als Übung für Verschwiegenheit, was eine Schwester mir anvertraut, erzähle ich nicht weiter. Dies ist ein individueller Prozess und daher auch nicht zu beschreiben. Wir respektieren alle Religionen, sind aber keine Religionsgemeinschaft.

Geschichtlich betrachtet geht die moderne Freimaurerei auf die mittelalterlichen Dombauhütten zurück. Aus den ursprünglich handwerklichen, operativen, Bündnissen entwickelte sich unsere heutige geistig orientierte, spekulative, Freimaurerei.

Die bis heute gültige Einteilung in die Grade Lehrling, Geselle, Meister wurde dabei aus der damaligen Zunft der Steinmetze übernommen. Diese Grade sind symbolisch und werden von jeder Schwester durchlaufen, sie sind nicht zu verwechseln mit den profanen Graden des Handwerks. Mit der Meisterschaft hört das Lernen nicht auf. Ebenso haben die Werkzeuge der Steinmetze als Symbole ihren festen Platz in der freimaurerischen Arbeit. Symbole dienen als Gedankenstütze für die Werte, die wir Freimaurerinnen uns selbst auferlegen.