
An die Pforte klopfen – Freimaurerei beginnt mit Neugier
Freimaurerei ist kein exklusiver Zirkel für Frauen mit perfekten Lebensläufen. Sie ist ein Weg für Frauen, die Fragen stellen, eigene Antworten suchen und bereit sind, an sich selbst zu arbeiten. Und dieser Weg beginnt nicht mit einer Bewerbung, sondern mit einem persönlichen Wunsch: dem Wunsch, dazuzugehören.
Frauenloge Bremen – Offenheit ist für uns selbstverständlich
Freimaurerei hat eine lange Tradition, zu der auch Verschwiegenheit gehört. Doch Verschwiegenheit bedeutet nicht, sich verstecken zu müssen.
Wir, die Freimaurerinnen der Loge Labyrinth in Bremen, stehen offen zu unserer Gemeinschaft und zu den Werten, die uns verbinden. Wir sprechen über unsere Arbeit, laden zu Gesprächen ein und freuen uns über ehrliches Interesse.
Natürlich gibt es Bereiche unserer freimaurerischen Arbeit, die dem geschützten Raum der Loge vorbehalten bleiben. Auch entscheidet jede Frau selbst, ob und wem sie ihre Mitgliedschaft mitteilt. Diese persönliche Freiheit respektieren wir selbstverständlich.
Als Loge möchten wir jedoch sichtbar und ansprechbar sein. Denn Vertrauen entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, Fragen stellen und miteinander ins Gespräch kommen.
Keine Bewerbung. Eine Bitte um Aufnahme.
Wie wird man eigentlich Freimaurerin?
Die Antwort ist einfacher, als manche vermuten: Jede freie Frau von gutem Ruf kann an die Pforte unseres Tempels klopfen und um Aufnahme bitten.
Das ist mehr als eine schöne freimaurerische Formulierung. Es beschreibt eine grundsätzliche Haltung.
Bei uns geht es nicht um Bewerbungsunterlagen, berufliche Qualifikationen oder gesellschaftliche Positionen. Niemand muss uns mit einem beeindruckenden Lebenslauf überzeugen.
Was zählt, ist die Frau selbst. Ihre Haltung, ihre Offenheit und ihre Bereitschaft, sich mit sich selbst und anderen auseinanderzusetzen.
Eine Bitte um Aufnahme ist der Beginn eines gegenseitigen Kennenlernens. Beide Seiten nehmen sich Zeit, herauszufinden, ob der gemeinsame Weg der richtige sein könnte.
Gerade Lebenswege? Wie langweilig!
Unser Name Labyrinth ist bewusst gewählt. Ein Labyrinth kennt Wendungen, überraschende Richtungswechsel und Wege, deren Sinn sich manchmal erst im Rückblick erschließt.
Ist das nicht auch das Leben?
Wir freuen uns ausdrücklich über Frauen mit Lebenserfahrung. Über Frauen, die schon einiges erlebt, Entscheidungen getroffen, vielleicht auch verworfen haben. Über Frauen, deren Lebensgeschichte nicht immer geradlinig verlaufen ist.
Über Frauen, die neugierig geblieben sind, die ihre Überzeugungen hinterfragen können und die wissen, dass persönliches Wachstum nicht mit einem bestimmten Lebensalter endet.
Wir möchten miteinander und aneinander wachsen. Unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Persönlichkeiten bereichern unsere Gemeinschaft. Nicht die Gleichförmigkeit verbindet uns, sondern die Bereitschaft, einander mit Respekt und Offenheit zu begegnen.
Freimaurerei verspricht keine fertigen Antworten. Sie bietet Raum, eigene Antworten zu finden.
Freimaurerinnen aus Bremen, Oldenburg und darüber hinaus
Unsere Frauenloge hat ihren Sitz in Bremen. Doch die Freimaurerei kennt keine Stadtgrenzen, wie sind eine überregionale Loge.
Wir freuen uns über interessierte Frauen aus Oldenburg, Delmenhorst, Bremerhaven, dem niedersächsischen Umland und selbstverständlich auch aus weiter entfernten Regionen.
Entscheidend ist nicht, wo eine Frau wohnt, sondern ob sie sich für die freimaurerischen Werte interessiert und bereit ist, sich auf den gemeinsamen Weg einzulassen.
Unsere Loge Labyrinth versteht sich als Gemeinschaft von Frauen, die über regionale Grenzen hinaus miteinander verbunden sind.
Der erste Schritt ist ein Gespräch
Wer sich für unsere Frauenloge in Bremen interessiert, muss zunächst nichts weiter mitbringen als Neugier.
Unsere Gästeabende bieten Gelegenheit, uns kennenzulernen, Fragen zu stellen und einen Eindruck davon zu gewinnen, was Freimaurerei für uns bedeutet.
Ganz ohne Verpflichtung, ohne Erwartungen und ohne Bewerbungsmappe.
Vielleicht ist es der Beginn eines längeren Weges. Vielleicht bleibt es bei einem interessanten Gespräch. Beides ist willkommen.
Denn jede Reise durch ein Labyrinth beginnt mit einem ersten Schritt. Und manchmal genügt es, einfach an die Pforte zu klopfen.
Neugierig? Melden Sie sich gerne zum nächsten Gästeabend an.