Labyrinth * Work-Life Balance

Work-Life Balance und der Bezug zur Freimaurerei

Das Thema unseres Gästeabends lautet Work-Life Balance und der Bezug zur Freimaurerei, es geht um den Umgang mit der uns zur Verfügung stehenden Zeit.

Der Titel Work-Life Balance und der Bezug zur Freimaurerei ist bewusst polarisierend gewählt. Einigen Schwestern und auch mir, stößt der Begriff Work-Life Balance etwas übel auf. So wird er doch mitunter recht inflationär verwendet und oftmals missbraucht. In diesem Gästeabend wollen wir über die Zeit im allgemeinen sprechen, wie die Zeit in der Freimaurerei gesehen und bearbeitet wird und auch über die Einteilung der Zeit. Die Einteilung der Zeit ist subjektiv, ebenso wie die Einstellung dazu.

Work-Life Balance möchte ich gerne übersetzen mit: Die Zeit mit Weisheit einteilen

Wie sehen wir Zeit und Aktivität? Muss jeder Zeitraum mit Aktivität gefüllt werden? Welche Aktivitäten bestimmen wir selber und welche werden uns von außen auferlegt? Wer bestimmt, wann ich etwas mache?

Ist viel zu tun immer gleich eine BE-lastung? Und wann würde nach diesem Gedanken, eine Belastung zur ÜBER-lastung? Ist dies ein Gefühl, können wir es steuern und wovon hängt es ab?

Der Eine fühlt sich schon überlastet, wenn er nur daran denkt, was noch alles zu tun ist, der andere teilt sich seine Zeit mit Weisheit ein und bestimmt selber.

Wie ist unser eigener Einfluss auf die Einteilung unserer Zeit? Wieviel Fremdbestimmung müssen wir zulassen bzw. lassen wir zu? Müssen wir immer alle Arbeitsaufträge annehmen? Oder kann man auch mal nein sagen?

?? viel zu tun = Belastung = Stress = negativ??

Ich meine nicht, aber das mag jeder anders sehen. Ich denke, jeder hat einen Einfluss darauf, wie er die uns gegebene Zeit verbringen möchte und zwar in Bezug auf Tätigkeiten, also Arbeit, Hobbies, Freundschaften aber auch in Bezug auf die Akzeptanz von Fremdbestimmung der eigenen Zeit.

Das Leben befindet sich, ähnlich wie die Freimaurerei in einem virtuellen Raum, in einer virtuellen Zeit. Wir wissen nicht, warum wir da sind, auch nicht, wieviel Zeit uns zur Verfügung steht. Die Welt verändert sich ständig, heute schaut jeder ständig aufs „Handy“, weil er meint, immer erreichbar zu sein „müssen“. Vor 30 Jahren gab es keine Handys, da war man eben mal nicht erreichbar. Woher kommen die Erwartungshaltungen, wer wann und wie schnell zu erreichen ist? Wer legt das fest? Muss man diese Festlegung akzeptieren oder eben nicht?

Entgeht uns etwas unwiderbringlich, wenn wir mal nicht zu erreichen sind?

Sie sehen an der Art des Posts, es ist uns wichtig, Gedanken auszutauschen. Wir erheben nicht den Anspruch an die alleinige Wahrheit, auch müssen wir keine Lösung erarbeiten. Bei unseren Gästeabenden geht es immer um einen angeregten Austausch mit möglichst vielen unterschiedlichen Gedanken. Das Thema ist der Umgang mit der Zeit, nicht die Lösung von privaten Problemen.

Unser Gästeabend findet statt wie folgt:

Mittwoch, 10.01.2024 18:30 Uhr

Wir starten mit einem gemeinsamen Essen in den Abend. Der Ort wird neuen Gästen mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Sie möchten an diesem Gästeabend teilnehmen und interessieren sich für die Freimaurerei als solches? Hier geht es zur Anmeldung, diese sollte dann auch verbindlich sein.