Labyrinth * ein Symbol für das Leben?

Labyrinth * ein Symbol für das Leben?

Das Labyrinth soll Thema unseres kommenden Gästeabends sein. Wir möchten die Gedanken unserer Gäste zu diesem Symbol erfahren und im Rahmen eines Diskurses unterschiedliche Gedanken, Ansätze und Sichtweisen zusammen tragen. Der Diskurs ist eine gute Möglichkeit, die freimaurerische Gesprächskultur zu üben.

Das Labyrinth, nicht umsonst haben wir Freimaurerinnen in Bremen uns diesen Namen gegeben. Es bezeichnet den Weg unserer Logengründung. Nicht immer geht es geradeaus, nicht immer istLabyrinth es der Weg, wie wir ihn uns vorgestellt haben, noch sind wird nicht am Ziel, aber wir kommen der Mitte näher, nichts hält uns auf. Wir beschreiten Windung um Windung, das Licht der Mitte ist bereits zu sehen.

Was ist das für ein Symbol, warum fasziniert es uns so? Man findet es in alten Ausgrabungsstäten, in Kirchen und anderswo, es scheint schon sehr lange in Gebrauch.

“ Diese älteste sicher datierbare Abbildung stammt aus dem Palast des Nestor im griechischen Pylos und entstand um 1200 v. Chr.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Labyrinth

Woher kommt die Faszination für dieses Symbol? Das Labyrinth bietet irgendwie für jeden etwas. Für den einen ist es das Symbol der eigenen Lebensreise, der beschriebene Weg einer besonderen Erfahrung… Ein Bekannter beschrieb den Weg aus seiner Alkoholsucht als ein Labyrinth, bis er das Ziel erreichte, gab es viele Kurven, nach denen scheinbar alles wieder von vorne begann. Am Ende hat er sein Ziel erreicht und ist damit zufrieden.

Nicht zu verwechseln ist das Labyrinth mit einem Irrgarten. Das Labyrinth kennt nur einen Weg, dieser führt auf mehr oder weniger verschlungenen Pfaden zum Ziel.

Gerne möchten wir mit Ihnen zum Thema Labyrinth ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf neue und auch auf unsere bekannten Gäste.

Mittwoch, den 14. März 2018 um 19:30 im Bremer Ölzweighaus. Eine Anmeldung ist erforderlich!

Sie haben Fragen zur Freimaurerei? Diese Fragen können wir ebenfalls an diesem Abend besprechen. Bevor es soweit ist, laden wir Sie gerne ein, etwas auf unseren Seiten zu stöbern. Bereits hier werden Sie viele Informationen finden!

Freimaurerei

Freimaurerin werden

Labyrinthpark in Malchow

Ihre Freimaurerinnen in Bremen

Jakobsweg – eine persönliche Erfahrung

Jakobsweg – eine persönliche Erfahrung

Jakobsweg

Photo: Britta Wellmann

Das Thema unseres Gästeabends im Februar ist der Jakobsweg. Ein Gast unserer Veranstaltungen hat den Jakobsweg erwandert und angeboten, über ihre Erfahrungen zu berichten. Ein Thema, das viele Menschen in meinem Freundeskreis umtreibt. Wer möchte nicht enmal ganz etwas anderes machen, aus dem Alltag aussteigen und einfach nur loslaufen.

Ich habe mal in einer Reportage gesehen, dass der Jakobsweg bereits irgendwo bei Köln beginnt. Ich kenne aber niemanden, der ihn soweit  gelaufen ist. Bei meiner Recherche zu diesem besonderen Gästeabend habe ich viele Informationen gefunden, „den“ Jakobsweg als solchen soll es gar nicht geben, im Gegenteil, es soll viele verschiedene Strecken geben. Meinem Verständnis nach, scheint es wohl so zu sein, dass es viele Pilgerwege gibt, die alle dasselbe Ziel haben und darum Jakobsweg heißen.

Santiago de Compostela

Photo: Britta Wellmann

Das Ziel ist die Kathedrale in Santiago de Compostela.

allsehendes Auge

Photo: Britta Wellmann

Ich habe den Jakobsweg nicht erwandert, war aber schon am Zielort. Dort wird man empfangen mit Musik und Tanz, es herrscht gute Laune und es weht der Wind der Freundschaft. Auch die Kathdrale ist sehenswert, dort sah ich in der Kuppel, das allsehende Auge, wie es in der Freimaurerei bezeichnet wird.

Wenn man nun die Gelegenheit hat, jemanden zu treffen, der nun schonmal auf diesem sagen umwobenen Jakobsweg gelaufen ist, dann kommen mir viele Fragen in den Sinn.

  • Welche Strecke hatte sie sich vorgenommen und hat sie sie geschafft?
  • Welche Begegnungen gab es und welche Geschichten sind geblieben?
  • Hat sie Freundschaft gefunden, die Bestand hat?
  • Wie waren die Übernachtungsmöglichkeiten?
  • Wann war der Alltag aus dem Kopf verschwunden?
  • Welches war die für sie persönlich wichtigste Erfahrung?
  • Macht man die Reise einmal oder würde man sie auch wiederholen?
  • Muss ich da auch hin?

 

Fragen über Fragen, ich könnte immer so weitermachen, aber wahrscheinlich werden die Schwestern und Gäste auch einige Fragen zum Jakobsweg haben. Ich freue mich schon sehr auf den Abend, er wird neben dem tollen Thema wieder viele gute Gespräche und tolle Ideen bringen.

Ich verlasse jeden Gästeabend voller neuer Inspirationen. Sie möchten auch dabei sein? Freimaurerei ist für Sie ein Thema? Dann melden Sie sich unbedingt gleich an, wir freuen uns immer auf neue Gäste!

Der Gästeabend findet statt Mittwoch, den 14. Februar 2018 um 19:30 im Bremer Oelzweighaus, Kurfürstenallee 8.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Anmeldung unbedingt erforderlich ist.

Wir freuen uns auf Sie!

Die Schwestern des „Labyrinths“
Freimaurerinnen in Bremen

Der raue Stein – die Arbeit an sich selbst

Der raue Stein – die Arbeit an sich selbstder raue Stein

Ein neues Jahr beginnt, neue Vorsätze sind da – vielleicht sind die neuen Vorsätze auch alte Bekannte aus den vorherigen Jahren, die man jeweils nur am Jahresanfang begrüßt und kurz danach wieder verabschiedet. Die Absichten sind stets wahrhaftig: mehr Sport will man treiben, mit dem Rauchen aufhören, gesünder Essen, weniger Alkohol trinken, vielleicht sich mehr Zeit für Freunde und Familie nehmen, oder, oder, oder… die Liste scheint unendlich. Oft scheitern die guten Vorsätze bereits nach einiger Zeit am inneren Schweinehund, der eigenen Bequemlichkeit, dem vielleicht vorgeschobenen Zeitmangel. Hier kommt aus freimaurerischer Sicht der raue Stein ins Spiel.

Was stärkt uns, eine Sache durchzuziehen und sie konsequent einzuhalten?

Was sind persönliche Laster, Marotten oder Gewohnheiten, die uns stören?

Gilt die freimaurerische Toleranz nur anderen gegenüber, oder können wir uns gegenüber auch tolerant sein und gewisse Charaktereigenschaften akzeptieren?

Was fordert die Gesellschaft von uns und was fordern wir von uns?

Die Freimaurerinnen arbeiten am rauen Stein, der raue Stein, die Arbeit an sich selbst. Ein Stein hat raue Kanten und wird bearbeitet, bis sich die Oberfläche immer mehr glättet. Symbolisch steht der Stein für den individuellen Charakter eines Menschen. Hierbei geht es nicht darum einen Perfektionismus anzustreben, sondern sich selbst zu reflektieren und das Handeln kritisch zu überdenken und daraus für sein zukünftiges Handeln zu lernen.

Kein Stein gleicht dem anderen, sowie auch keine Person der anderen gleicht. Vielfalt statt Monotonie schafft Abwechslung und Spannung. Dessen sind wir uns bewusst. Nur unter Druck entstehen Diamanten, und dennoch: Wie sehr muss ich meinen persönlichen Stein bearbeiten, ohne, dass er zerbricht, oder eine Form annimmt, die nicht vorgesehen war?

Was ist mein Selbstbild und was darf sich ändern, was darf bleiben? Geht an mir etwas verloren, wenn ich ein Laster ablege, oder geht es sich ohne Last buchstäblich leichter durchs Leben?

Viele Fragen, und sicherlich kommen noch einige während des Gespräches mit unseren Gästen dazu. Antworten oder Erkenntnisse wird es sicherlich viele geben – auch wenn diese vermutlich genauso individuell sein werden wie jede einzelne.

Wir freuen uns auf einen interessanten Gästeabend!

Neue an der Freimaurerei interessierte, weibliche Gäste sind uns nach vorheriger Anmeldung sehr willkommen!

Hier finden Sie weitere Informationen!

Labyrinth * Freimaurerinnen in Bremen

Integration in der Praxis

Integration in der Praxis

Integration in der Praxis, wie funktioniert das? Das ist das Thema unseres Gästeabends im November. Er findet statt:

Mittwoch, den 08.11.2017
19:30 Uhr im Bremer Oelzweighaus

Reicht hier der Slogan „Wir schaffen das“ und dann läuft alles von alleine? Wohl kaum, denn nur mit Hilfe der Behörden schaffen es Zuwanderer mit Sicherheit nicht, zu verstehen, wie hier alles funktioniert, wen man fragen muss etc. Bei Neuzugezogenen gibt es ja auch ein Sprachproblem. Hier sind wir also alle auf Menschen angewiesen, die Neubürgern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Nach meinem Eindruck benötigen Menschen, die aus der Not heraus den Entschluss gefasst haben, ihr Land zu verlassen, nicht nur Hilfe in Form von Sachleistungen oder Geld, ganz wichtig ist auch ein herzliches Willkommen und wenn es passt, ein ernst gemeintes Freundschaftsangebot.

Viele Menschen werden sicher so schnell nicht in ihr Land zurückkehren können und wenn es dann soweit wäre, sind sie hier schon integriert, haben Freunde und Arbeit gefunden, gerade, wenn sie Kinder haben, werden sie wahrscheinlich hier bleiben wollen, denn in ihrem Heimatland ist alles zerstört, dort würden sie schon wieder ganz von vorne beginnen müssen.

Wir erleben meines Erachtens gerade eine neue Völkerwanderung. Menschen kommen wegen Krieg, Verfolgung etc. aus ihren Heimatländern zu uns. Es werden weitere kommen, dann wahrscheinlich wegen Wassermangel und Hunger. Die nordeuropäischen Länder haben nun mal den Vorteil, dass hier nicht die Sonne alles verbrennt, Landwirtschaft funktioniert, schlicht wir können uns ernähren. Logisch, wenn man schon sein Land verlassen muss, dass man sich dann eines aussucht, in dem es die Probleme des Heimatlandes nicht gibt, man möchte ja seine Familie in Sicherheit wissen. Also müssen wir uns darauf einstellen und Konzepte entwickeln, die wirklich funktionieren.

Ich habe vor kurzem Gerda Sundermann kennengelernt, sie arbeitet bei Lebenswege-begleiten und kümmert sich um die Integration von Menschen in unserer Region. Sie sucht Arbeit, berät, hilft und hat immer ein offenes Ohr auch in ihrer Freizeit. Ihr Engagement  geht weit über einen „Job“ hinaus. Sie hat sich bereit erklärt, uns zu besuchen und mit uns über Integration in der Praxis zu sprechen. Ich freue mich, dass sie kommt, so erhalten wir endlich mal Informationen aus erster Hand, keine positiv oder negativ gefärbte Presse, einfach mal Erfahrungen von jemandem, der diese Arbeit macht und sich nicht nur ausdenkt, wie es sein könnte/müßte.

Mir fallen wie immer ganz viele Fragen zum Thema ein, dafür wird der Abend nicht reichen, hier ein Auszug:

  • Wie kommen Flüchtlinge zu Lebenswege-begleiten?
  • In welchem privaten Zustand kommen sie?
  • Was ist zuerst wichtig?
  • Wie bekommen Menschen einen Arbeitsplatz?
  • Wie kommen Menschen an die Arbeit?
  • Wir haben Glaubensfreiheit in unserem Land, viele kommen aber, weil sie zu Hause wegen ihres Glaubens verfolgt wurden,
    es kommen die Verfolgten und die Verfolger, wie gehen wir damit um?
  • Wie können für uns wichtige Werte vermittelt werden und ist es tatsächlich so, dass die Menschen, die kommen, grundsätzlich andere Werte haben?
  • Wie klappt die Integration von Kindern, werden sie zu Geburtstagen u.ä. eingeladen?
  • Haben die Menschen Heimweh und durch das Erlebte evtl. psychische Probleme, die eine Integration erschweren?
  • Sind alle Menschen, die kommen, integrierbar?
  • Gibt es auch destruktive Hilfe, also Menschen, die sich durch vermeintliche Hilfe in den Vordergrund drängen möchten?
    ….

Mir fällt noch viel mehr ein, ich freue mich wirklich, daß Gerda Sundermann uns besucht. Alle an der Freimaurerei und am Thema interessierten Frauen sind wie immer herzlich willkommen. Wir werden keinen klassischen Vortrag hören, sondern wie immer auch Gelegenheit haben, das Thema im Diskurs zu erörtern. Eine Anmeldung ist erforderlich, diese wird erst mit Zusage verbindlich, da wir nur begrenzten Raum zur Verfügung haben. Bitte melden Sie sich hier an.

Ihre Freimaurerinnen in Bremen

Ritual, was ist das? Gästeabend am 13.09.2017

Ritual, was ist das?

Ritual, was ist das, was bedeutet das, ist das was für mich, ist das irgendwie komisch? Diese Freimaurer mit ihren Ritualen.

Die Frage „Ritual, was ist das?“ beziehungsweise, wie erklären wir das jemandem, der unserem Bund beitreten möchte, so, dass es verstanden wird, wir aber nicht alles vorwegnehmen müssen?

Auch bei vergangenen Gästeabenden haben wir Freimaurerinnen in Bremen uns schon des öfteren mit dieser Frage auseinander gesetzt. Eine liebe Schwester aus Hamburg hielt einen wunderbaren Vortrag zum Thema „Rituale und Symbole„, wir näherten uns schon zu anderen Gelegenheiten im Diskurs diesem Thema an. Es kehrt immer mal wieder.

Nun führen wir einfach ein Ritual vor. Es ist ein von unserer Altgroßmeisterin, also einer der früheren Vorsitzenden der Frauen-Großloge von Deutschland, geschriebener Text. Die Machart ist unserem eigentlichem Ritual sehr ähnlich aufgebaut, nur ist der Inhalt anders. Wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Dieses sogenannte Gästeritual erklärt unseren Gästen in ritueller Form, was Freimaurerei ist und was es uns bedeutet.

Es gibt also einen Einblick ins Ritual, es gibt Musik und es gibt weitere Erklärungen.

Ritual, was ist das? Danach werden Sie eine bessere Idee dazu haben!

Frauen, die an der Freimaurerei interessiert sind und Lust haben, sich auf das Ritual einzulassen, sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich zu diesem Gästeabend an.

Wir freuen uns auch sehr darauf, nach der Sommerpause, unsere Stammgäste wiederzusehen.

Unser erster Gästeabend nach der Sommerpause findet am 13.09.2017 um 19:30 Uhr statt.

bedingungsloses Grundeinkommen

bedingungsloses Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen wird das Thema unseres Gästeabends im Juni sein. Könnte so etwas in Deutschland funktionieren? Ist das finanzierbar? Gibt es schon Beispielprojekte, die ein solches Einkommen ohne Bedingungen testen? Gibt es Erfahrungen?

Wir denken, dieses Konzept könnte insbesondere für Frauen interessant sein. Wenn wir ein garantiertes Einkommen hätten, bräuchten wir nach einer Elternzeit nicht für einen Niedriglohn zu arbeiten, weil viele Firmen nicht genug Teilzeitstellen haben und wir denken, wir müssen aber etwas zum Familieneinkommen beitragen und dann irgendwas annehmen, nur damit Geld reinkommt. Das steht dann bei vielen im Lebenslauf und sie kommen aus dieser Schiene nicht mehr heraus. In ihrem früheren Job können sie nicht mehr Fuß fassen, nach gewisser Zeit, trauen sie es sich auch ganz einfach nicht mehr zu.

Wir könnten in Ruhe nach dem richtigen Job Ausschau halten, die ein oder andere würde sich evtl. trauen, ein eigenes Geschäft zu gründen. Wir Selbstständigen könnten die Existenzangst abschaffen, die immer dabei ist, was ist, wenn ich mal krank werde, wieviele Tage Kranksein kann ich mir leisten, wie hole ich die unproduktive Zeit wieder auf? Das alles könnte entfallen.

Würde das nicht unsere Lebensqualität erhöhen?

Sicher, von einem bedingungslosen Grundeinkommen, das jeder und wirklich jeder in gleicher Höhe bekäme, könnte man keine großen Sprünge machen, das ist ja auch nicht die Idee. Es steckt sicher nicht dahinter, gar nicht mehr zu arbeiten, vielmehr könnte es eine Chance bieten, einfach einmal etwas anderes auszuprobieren, unseren Traum Wirklichkeit werden zu lassen, ohne überlegen zu müssen, kann ich meine Miete zahlen etc.

Könnte nicht das bedingungslose Grundeinkommen auch die soziale Gerechtigkeit erhöhen? Wenn jeder, ohne Ansehen der Person dasselbe bekäme und damit wäre dann alles abgegolten, wäre das nicht viel gerechter? Könnten dann nicht auch diese von außen sehr komplizierten Entscheidungsprozesse in diversen Ämtern abgeschafft werden? Würden dadurch Verwaltungskosten minimiert, die das bedingungslose Grundeinkommen für uns alle finanzieren könnten? Was kostet die jetzige Verwaltung, was kostet der einzelne Prozess und wie lange dauert er für einen einzigen Antragsteller?

Wir wissen das alles nicht, wir sind auch keine Experten, trotzdem erschien uns dieses Thema überlegenswert. Gerne möchten wir mit Ihnen diskutieren, auch Ihre Meinung ist interessant!

Neue an der Freimaurerei interessierte Gäste sind uns nach vorheriger Anmeldung wie immer herzlich willkommen!

Dieser Gästeabend findet am 14. Juni 2017 um 19:30 im Bremer Oelzweigahus, Kurfürstenallee 8 statt.

Wenn Sie dabei sein möchten, melden Sie sich bitte hier an!

Nachhaltigkeit: Produkte mit Bio Siegel wirklich besser?

Produkte mit Bio Siegel, sind sie wirklich besser?Produkte mit Bio Siegel

Was versprechen uns Produkte mit Bio Siegel? Zu diesem Thema aus unserer Reihe Nachhaltigkeit werden wir uns an unserem kommenden Gästeabend am 10.05.2017 um 19:30 im Bremer Oelzweighaus, Kurfürstenallee 8 austauschen.

Ich habe einige Freunde und Bekannte in meiner näheren Umgebung dazu befragt und bekam ganz viele verschiedene Antworten. Aus allen Meinungen habe ich herausgehört, dass es gar nicht unbedingt um ein bestimmtes Siegel geht, manch einer kann gar nicht die genauen Eigenschaften der Produkte mit Bio Siegel (hier gibt es ja auch ganz unterschiedliche) benennen, es geht vielmehr um eine Lebenseinstellung, um unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt, unseren Kindern etc.

Nachhaltigkeit passt wie ich meine, ganz wunderbar zu den Werten der Freimaurerei, auch hier geht es um einen verantwortungsbewussten Lebensstil. Wir hinterfragen, was wir tun, wir entscheiden uns bewusst für oder gegen etwas, trotzdem können wir andere Meinungen akzeptieren und stehen lassen.

Am kommenden Mittwoch werden wir auch dieses Thema wieder im Diskurs bearbeiten. Sicher werden wir auch über Produkte mit Bio Siegel sprechen und darüber, welche Unterschiede es gibt und ob sie wirklich besser sind. Trotzdem wird im Vordergrund der Austausch darüber stehen, was ist für uns persönlich wichtig. Und wie immer wird jede einzelne Teilnehmerin ganz eigene Gedanken einbringen und so unser Thema bereichern.

Wie immer vor Gästeabenden habe ich mir schon die ganze Zeit Gedanken über dieses Thema gemacht. Hier ein Auszug für diejenigen, die schon draufrum denken möchten:

  • Was bedeutet Bio rein formal
  • Welche Unterschiede gibt es eigentlich bei den Siegeln
  • Gibt es „gutes“ und „schlechtes Bio?
  • Entspricht die Aufschrift „Bio“ dem, was ich darunter verstehe?
  • Warum kaufe ich Bio-Produkte?
  • Wo kaufe ich sie?
  • Sind Produkte ohne Bio-Siegel schlechter?
  • Genügen die Ansprüche der Produkte mit Bio Siegel meinen eigenen Ansprüchen?
  • Was kann jeder Einzelne tun, wo sind Grenzen in der Umsetzbarkeit
  • Wo ist die Abgrenzung?

Gerade der letzte Punkt ist für mich ganz persönlich interessant, weil der Begriff „Bio“ in meiner Wahrnehmung recht inflationär verwendet wird. Ich war vor kurzem irgendwo essen und da gab es „unsere beliebte selbstgemachte Biosoße“ hm, ok und genau darüber wollen wir sprechen.

Neue an der Freimaurerei interessierte, weibliche Gäste sind uns wie immer sehr herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich über unser Anmeldeformular verbindlich an! Wir freuen uns auf Sie!

Hier einige Links zur Vorbereitung:

Überblick über Bio-Siegel

Bio Siegel Ökolandbau

Unterschied Bio zu Demeter

 

„Gleichstellung“ Unser nächster Gästeabend am 12. April 2017

Gleichstellung wird das Thema unseres nächsten Gästeabends sein

Dieser Abend wird von einem unserer Gäste geleitet, wie immer wissen wir nicht, was uns erwartet. Sicher ist, dass das Thema Gleichstellung eine Steilvorlage für einen Abend im Diskurs bietet. Jede Frau, die uns besucht, kann aktiv an der Diskussion teilnehmen und im geschützten Raum ihre Meinung frei äußern.

Meine ganz persönlichen Gedanken zum Thema Gleichstellung

  • brauchen wir sowas in der heutigen Zeit?
  • benötigen wir wirklich Quotenregelungen? Ist das dann noch Gleichstellung? Laufen wir mit Quoten nicht Gefahr, Frauen bevorzugen zu müssen, obwohl ein männlicher Bewerber für den Job besser geeignet wäre?
  • Ungleiche Löhne, wie stellt sich das dar?
  • schlechte Wiedereinstiegsmöglichkeiten in den Beruf
  • welches sind die gesetzlichen Grundlagen

Ich finde es auch ganz wichtig zu hinterfragen, was kann jede Frau selber tun, um ihre persönlichen Chancen besser wahrzunehmen? Denn wenn immer wieder berichtet wird, Frauen haben es schwer, dann geht ja mit dieser „allgemeinen“ Meinung die Eigenmotivation gleich den Bach runter.

Das habe ich auf vielfältigste Art in Wiedereingliederungs-, Um-, Weiterbildungsmassnahmen und Studiengängen, die ich als Coach geleitet habe, erlebt. Da wurden oft hohe Erwartungen an andere gestellt.

„Dies und das muss der Träger machen, die Regierung ist in der Pflicht, der Arbeitgeber muss für mich alles passend machen. Was? 20 km zur Arbeit, nein das geht nicht“.

Dann hört man oft, Frauen werden in Bezug auf Löhne und Gehälter benachteiligt. Das ist schlimm, wenn es so ist. Wie wird das gemessen? Werden Gehaltslisten von Firmen offen gelegt? Gibt es das auch, wenn es einen Tarifvertrag gibt? Sind bestimmte Berufsgruppen eher betroffen? Haben die Frauen, die sich benachteiligt fühlen, ihr Gehalt verhandelt oder genommen, was ihnen angeboten wurde? Was sind die Fakten zu diesem Thema?

Das sind für mich wichtige Fragen, ich hoffe, die ein oder andere Frau kann an unserem Gästeabend, mit echten, eigenen Erfahrungen aushelfen. Studien und Medienmeinungen bringen uns nicht weiter, wie sieht es in der Wirklichkeit aus, hat sich in den vergangenen Jahren etwas verändert. Und wenn ja, was genau, was ist besser und was ist  schlechter geworden?

Gerade diese Fragen, interessieren mich persönlich besonders, vieles steht in den Medien, aber als Ingenieurin interessiert mich immer, ob Informationen validiert wurden und ob über echte Erfahrungen oder Meinungen berichtet wird. Ich hatte Glück in meinem Leben, mir ist das noch nicht passiert, ich war zwar das letzte Mal vor 20 Jahren angestellt aber auch da schon habe ich das Gehalt verlangt, das ich haben wollte und dann auch bekommen.

Sie interessieren sich für dieses Thema und Sie interessieren sich auch für Freimaurerei? Wollen Sie vielleicht Gründungsmeisterin in der künftigen Bremer Freimaurerinnenloge werden? Dann laden wir Sie herzlich ein, an diesem Gästeabend teilzunehmen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine verbindliche Registrierung über unsere Webseite erforderlich ist.

Hier noch einmal der Termin: Mittwoch, der 12. April 2017 im Bremer Oelzweighaus, Kurfürstenallee 8

 

Labyrinth, Ihre Freimaurerinnen in Bremen

Gästeabend zum Thema „Sterbehilfe“

09.03.2017 Gästeabend zum Thema „Sterbehilfe“

#Labyrinth #Freimaurerinnen in Bremen, wir hatten gestern wieder einen tollen Gästeabend. Das Thema war ebenfalls ein Wunsch von Gästen „Sterbehilfe“. Da ich mit diesem Thema emotional und fachlich überfordert bin, fragte ich eine Schwester unserer Loge Perpendiculum in Münster um Hilfe. Sie war sofort bereit, uns zu unterstützen.
Auch das ist Freimaurerei, da zu unterstützen, wo Unterstützung benötigt wird. Herzlichen Dank an unsere Schwester, dass sie zum einen das Thema so umfangreich aufbereitet hat und sich zum anderen mitten in der Woche nach Bremen aufgemacht hat.
 
Und siehe, da, wenn mans kann, kann man dieses Thema sehr informativ und auch kurzweilig aufbereiten. Mein Eindruck war, auch bei den Gästen kam dieser Vortrag sehr gut an, interessant auch, wie viele Frauen bereits einmal mit der einen oder anderen Überlegung konfrontiert waren und welche Lösungen gefunden wurden.
 
Ein ganz toller Abend, wir haben wieder viele neue Aspekte kennengelernt und sind gutgelaunt nach Hause gefahren.
 
Nebenbei gesagt hatten wir ohne Werbung 3 neue Gäste und es wurde ein weiterer Aufnahmeantrag ausgesprochen. So kann es weiter gehen!
Sie haben auch Interesse, einen Gästeabend zu besuchen? Hier geht es zum Arbeitskalender.

etwas ganz anderes

mal etwas ganz anderes machen

„mal etwas ganz anderes machen“ Dies wird das Thema unseres kommenden Gästeabends sein. Dieser wird stattfinden am 08. Februar 2017 um 19:30 im Bremer Oelzweighaus.

Der Abend wird gestaltet von einem Gast unseres Arbeitskreises. Sie verbringt einmal im Jahr eine bestimmte Zeit im Wald, darüber wird sie uns berichten. Es könnte ein Konzept sein, sich einmal im Jahr auf etwas ganz anderes einzulassen. Einmal etwas machen, was eine komplette Änderung des gewohnten Tagesablaufes darstellt. Für mich ist das Thema super spannend und ich habe sofort ganz viele Fragen.

  • Woher kam die Idee?
  • Warum macht sie das, geht es um Entschleunigung, Entspannung, Entnetzung…
  • Wo schläft sie, was isst sie?
  • Ist sie alleine oder ist ihre Familie mit dabei?
  • Darf das Handy mit?
  • Wie war der erste Aufenthlat im Wald?
  • Gab es so etwas wie Einsamkeit, wie war das Gefühl?
  • Wie war es, als der Alltag sie wieder hatte?

 

Fragen über Fragen, aber auf jeden Fall super spannend. Haben Sie auch Lust, mal etwas ganz anderes zu machen, bzw. sich auf ein völlig neues Thema einzulassen? Auch wenn jetzt noch nicht so richtig feststeht, was Sie erwartet?

Wir freuen uns auf neue weibliche, an der Freimaurerei interessierte Frauen. Bitte melden Sie sich verbindlich an, damit wir Sie einladen können.