Jakobsweg – eine persönliche Erfahrung

Jakobsweg – eine persönliche Erfahrung

Jakobsweg

Photo: Britta Wellmann

Das Thema unseres Gästeabends im Februar ist der Jakobsweg. Ein Gast unserer Veranstaltungen hat den Jakobsweg erwandert und angeboten, über ihre Erfahrungen zu berichten. Ein Thema, das viele Menschen in meinem Freundeskreis umtreibt. Wer möchte nicht enmal ganz etwas anderes machen, aus dem Alltag aussteigen und einfach nur loslaufen.

Ich habe mal in einer Reportage gesehen, dass der Jakobsweg bereits irgendwo bei Köln beginnt. Ich kenne aber niemanden, der ihn soweit  gelaufen ist. Bei meiner Recherche zu diesem besonderen Gästeabend habe ich viele Informationen gefunden, „den“ Jakobsweg als solchen soll es gar nicht geben, im Gegenteil, es soll viele verschiedene Strecken geben. Meinem Verständnis nach, scheint es wohl so zu sein, dass es viele Pilgerwege gibt, die alle dasselbe Ziel haben und darum Jakobsweg heißen.

Santiago de Compostela

Photo: Britta Wellmann

Das Ziel ist die Kathedrale in Santiago de Compostela.

allsehendes Auge

Photo: Britta Wellmann

Ich habe den Jakobsweg nicht erwandert, war aber schon am Zielort. Dort wird man empfangen mit Musik und Tanz, es herrscht gute Laune und es weht der Wind der Freundschaft. Auch die Kathdrale ist sehenswert, dort sah ich in der Kuppel, das allsehende Auge, wie es in der Freimaurerei bezeichnet wird.

Wenn man nun die Gelegenheit hat, jemanden zu treffen, der nun schonmal auf diesem sagen umwobenen Jakobsweg gelaufen ist, dann kommen mir viele Fragen in den Sinn.

  • Welche Strecke hatte sie sich vorgenommen und hat sie sie geschafft?
  • Welche Begegnungen gab es und welche Geschichten sind geblieben?
  • Hat sie Freundschaft gefunden, die Bestand hat?
  • Wie waren die Übernachtungsmöglichkeiten?
  • Wann war der Alltag aus dem Kopf verschwunden?
  • Welches war die für sie persönlich wichtigste Erfahrung?
  • Macht man die Reise einmal oder würde man sie auch wiederholen?
  • Muss ich da auch hin?

 

Fragen über Fragen, ich könnte immer so weitermachen, aber wahrscheinlich werden die Schwestern und Gäste auch einige Fragen zum Jakobsweg haben. Ich freue mich schon sehr auf den Abend, er wird neben dem tollen Thema wieder viele gute Gespräche und tolle Ideen bringen.

Ich verlasse jeden Gästeabend voller neuer Inspirationen. Sie möchten auch dabei sein? Freimaurerei ist für Sie ein Thema? Dann melden Sie sich unbedingt gleich an, wir freuen uns immer auf neue Gäste!

Der Gästeabend findet statt Mittwoch, den 14. Februar 2018 um 19:30 im Bremer Oelzweighaus, Kurfürstenallee 8.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Anmeldung unbedingt erforderlich ist.

Wir freuen uns auf Sie!

Die Schwestern des „Labyrinths“
Freimaurerinnen in Bremen

2 thoughts on “Jakobsweg – eine persönliche Erfahrung

  1. Liebe Schwestern,
    ich bin Freimaurer seit 38 Jahren und habe den Jakobsweg im vergangenen Jahr von Köln nach Santiago de Compostela mit dem Fahrrad zurückgelegt. Es war eine besondere Erfahrung, insbesondere weil ich eine Menge Erlebnisse hatte, die ich hier nicht alle schildern kann. Bewusst habe ich meinen Weg in Frankreich an die Kathedralen von Amiens, Rouen und Chartres und Tours gelegt. Als Freimaurer (und Kölner) habe ich eine besondere Beziehung zu Kathedralen.
    Liebe Grüße und viel Erfolg für den Vortrag
    P.S. Am 13. März erzähle ich darüber in der Loge „Zum Westfälischen Löwen“ in Schwelm

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